Dienstag, 3. Januar 2017

Die dreizehnte Fee - Erwachen von Julia Adrian




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Tausend Jahre lang schlief sie den Dornröschenschlaf, jetzt ist sie erwacht und sinnt auf Rache: Als die dreizehnte Fee in ihrem Turm erwacht, muss sie erkennen, dass sie betrogen worden ist - von ihren eigenen Schwestern. Ein geheimnisvoller Hexenjäger nimmt sie noch im Turm gefangen und sie machen sich zusammen auf die Suche nach den anderen Feen, um diese zu töten. Schon bald erkennt die dreizehnte Fee, dass es so viel mehr gibt als Rache, doch ihre Gefühle könnten tödlich für sie sein.


Die Geschichte ist flüssig geschrieben und wird aus der Ich-Perspektive der dreizehnten Fee erzählt. Die Handlung geht sehr schnell voran, die Fee und der Hexenjäger reisen die gesamte Geschichte über von einem Ort zum anderen, immer auf der Suche nach der nächsten Fee. Dabei wurden wir gleich zu Beginn in die Welt der Fee hineingeworfen, es fühlte sich an, als würde man ein Märchen dort weiterzulesen beginnen, wo diese normalerweise enden: die Fee wird von einem Prinzen wachgeküsst. Dieser Einstieg hat uns positiv überrascht, da dadurch die Geschichte schnell und spannend begonnen hat. 
Uns haben sowohl der Schreibstil, als auch die Idee des Buches sehr gut gefallen. Die 200 Seiten ließen sich schnell lesen, das ganze Buch hat sich ein bisschen wie ein Märchen gelesen. Die Geschichte entwickelte sich unaufhörlich weiter und wir bekamen immer mehr Einblicke in das alte Leben der dreizehnten Fee und in ihre neuen, sich entwickelnden Gefühle.
Einzig der Hexenjäger blieb etwas zu geheimnisvoll, wir hoffen, in den folgenden Büchern der Trilogie noch wesentlich mehr über ihn zu erfahren. Auch über den Verrat und die Eigenschaften der anderen Feen wollen wir unbedingt mehr erfahren, eine Neugierde, die durch den sehr spannenden Cliffhanger am Ende des Buches noch gesteigert wurde.

Ausnahmsweise wollen wir hier einmal etwas zur Gestaltung des Buches schreiben, da es wirklich märchenhaft gemacht ist. Nicht nur das Cover ist schön und geheimnisvoll, jede einzelne Seite des Buches ist mit Brombeersträuchern bedruckt und am Anfang mancher Kapitel finden sich tolle Zeichnungen der Szenerie, welche die märchenhaften Aspekte der Geschichte unterstreichen.

Die dreizehnte Fee hat uns beinahe durchweg positiv überrascht. Obwohl in den gefährlichen Situationen teilweise noch etwas mehr Spannung hätte aufgebaut werden können, hat uns die Geschichte begeistert und wir werden die beiden Folgebände auf jeden Fall lesen. Die dreizehnte Fee ist wirklich ein besonderes Buch und erhält von uns 4 1/2 von 5 Herzen. 


"Die dreizehnte Fee" erfüllt Aufgabe 30 von Daggis Buchchallenge: ein Buch, mit dessen Autor oder Autorin Du in Kontakt stehst (pers. getroffen, Betaleser, per Facebookprofil o.ä.). Julia Adrian hat uns das Buch auf der Buch Berlin signiert, dabei war sie wirklich super nett und hat uns eine richtig tolle Widmung reingeschrieben.

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